Deckschichten sind, wie der Name besagt, die oberste, auf der Straße eingebaute Schicht. Sie unterscheiden sich durch die Körnungsgröße, aufgrund deren sie auch verwendet werden. Feinkörnige Deckschichten (AC 8) werden häufiger für Straßen mit leichtem Verkehr und überwiegend für Plätze oder Gehsteige verwendet. Die anderen Typen (AC 10 und AC 12) sind allgemein die meistverwendeten für Straßenbeläge, seien es Gemeinde-, Provinz- oder Staatsstraßen. Zur Herstellung von Asphalt dieses Typs können Gesteinskörnungen der Kategorien 1 (Porphyr) oder 2 (gemischtes Geschiebematerial) verwendet werden..
Die Binderschicht hat mittelgroße Körnung und dient als Zwischenlage zwischen Trag- und Deckschicht. Sie ist von ausschlaggebender Wichtigkeit, da sie zur gleichmäßigen Verteilung der Lasten und somit zu einer höheren Standzeit des gesamten Straßenbelags beiträgt. Sie kann auf Land- und Waldwegen auch als einzige Schicht eingebaut werden. Wie die Tragschichten können auch die Binderschichten aus Splittmaterial hergestellt werden.
Asphalte für Tragschichten sind durch grobe Körnung und einen relativ geringen Bitumengehalt charakterisiert. Diese Art von Asphalt muss mit großer Dicke eingebaut werden, da sie der gesamten Deckstruktur der Straße ausreichende Widerstandsfähigkeit gewährleisten muss. Tragschichten können unter Zusatz von Recycling-Material (Fräsmaterial) hergestellt werden.